Umfragen

21. November 2010

Umfrage: Wie oft steht bei euch die technische Hilfeleistung auf dem Dienstplan?

Nachdem es bei der letzten Umfrage um die Komponente „Arbeitsgerät“ ging, die für einen effektiven Einsatz wichtig ist, soll es dieses Mal um einen fast noch wichtigeren Punkt gehen: Die regelmäßige Ausbildung und Fortbildung unserer Einsatzkräfte. Nur wenn diese genau wissen, wie weit sie mit einem Gerät gehen können, wo man am besten ansetzt und auf welche Gefahren man achten muss, ist eine schnelle Hilfe für die Verletzten möglich. Das ist aber nur durch eine fundierte Ausbildung möglich.

Wieviele Übungsdienste?

Deshalb nun die Umfrage zu eurer Anzahl an technischen Hilfeleistungsdiensten im Jahr. Reichen diese aus um die „Maschinerie“ gut geölt am Laufen zu halten, oder wird sich mehr auf die Brandbekämpfung mit dem Standardlöschangriff eingefahren? Da es hier sehr viele verschiedene Ausbildungssysteme (Blockausbildung, regelmäßige Einzeldienste, …) gibt, frage ich hier nun explizit nach der Anzahl der Dienstabende, bei denen es um den Bereich technische Hilfeleistung und Unfallrettung geht. Es soll also nicht zwischen Theorie und Praxis unterschieden werden.

Wie viele Übungsdienste zur technischen Hilfeleistung haltet ihr ab?

Loading ... Loading …

Gerne dürft ihr auch per Kommentar angeben, ob ihr diese Anzahl für zu hoch oder zu niedrig haltet und warum! Interessant ist in diesem Zusammenhang sicher auch, ob die Dienste zusammenhängend als Blockausbildung durchgeführt werden, oder einzeln über das Jahr verteilt.

Letzte Umfrage

Die Auswertung der letzten Umfrage zum Alter und der Schneidleistung eurer Rettungsgeräte ist nun unter selbiger zu finden. Das Ergebnis ist meiner Meinung nach deutlich besser ausgefallen, als ich mir das im Vorfeld gedacht habe. Trotzdem zeigt sich bei vielen Feuerwehren ein dringender Handlungsbedarf, um mit den stark gestiegenen Anforderungen der heutigen Fahrzeuge klarzukommen.



Artikel teilen:

Der Artikel hat dir gefallen? Dann teile ihn doch bitte mit deinen Freunden:


Der Autor dieses Artikels:

Patrick Allinger
Ich bin ein begeisterter Feuerwehrmann, der sich vor allem für den Bereich der technischen Hilfeleistung und für die Unfallrettung interessiert. Beruflich bin ich zuständig für das Produktmanagement bei WEBER RESCUE Systems in Österreich. Auf dieser Seite möchte ich mein gesammeltes Wissen an andere Einsatzkräfte und interessierte Besucher weitergeben, um sie im Einsatzalltag zu unterstützen.





  1. Lennart

    Das in unserer Wehr nur 1-2mal pro Jahr Technische Hilfeleistung ausgebildet wird, liegt vor allem daran, dass die Häufigkeit der schweren Unfälle mit Personenschäden rückläufig ist. Somit wird von vielen Kameraden, auch Führungskräften, die Notwendigkeit nicht gesehen.
    Was eine häufigere, tiefergehende Ausbildung zusätzlich erschwert, sind fehlende Übungsobjekte. Schrottpkw sind nur sehr schwierig zu bekommen, mindestens ist ein enormer logistischer Aufwand für den Transport nötig. (Gibt es da bei den Wehren mit mehr als 9 Diensten im Jahr irgendwelche Tricks?)
    Eine Ausbildung auf Stadtebene könnte das Problem der wenigen Üb-Pkw lösen und zudem die Standards für die unfallrettung einheitlich definieren. Leider scheitern solche Vorhaben ebenso an den Führungskräften.


  2. Hier bei uns wird sehr eng mit einem Autoverwerter zusammengearbeitet, der uns die Autos für einen geringen Betrag auf den Hof stellt und sie anschließend auch wieder abholt. Dieser übernimmt auch das Ablassen der Betriebsmittel…
    Schaut doch einfach mal in eurer näheren Umgebung ob ihr dort einen Schrottplatz, Autoverwerter, oder ähnliches findet, der euch da untersützt.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.